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1859 à l'attribution qui leur en sera faite par les décisions de notre conseil impérial des prises.

Art. 6. Les décisions par lesquelles notre conseil impérial des prises a statué sur des prises ennemies, deviennent définitives et ne pourront donner lieu à aucun recours ultérieur.

Art. 7. Les sujets des Puissances demeurées neutres qui ont des réclamations à former, par suite des captures faites pendant la dernière guerre, devront, sous peine de déchéance, les produire au secrétariat du conseil impérial des prises, dans un délai de quinze jours.

Art. 8. Nos Ministres Secrétaires d'État aux départements des Affaires Étrangères et de la marine sont chargés, charun en ce qui le concerne, de l'exécution du présent décret.

Fait au palais de Compiègne, le 19 novembre 1859.

Napoléon.

Par l'Empereur:
Le Ministre des Affaires étrangères :

A. Walewski:

Le Ministre de la marine :

Hamelin.

164.

21 novembre 1859. Protocole de la Conférence tenue à

tenue à Zurich, le 21 novembre 1859, pour l'interprétation de l'Art. 4 du traité de paix concernant la délimitation le long du Pô.

(De Clercq VII, pag. 664. A l'occasion de l'échange des ratifications du traité de paix conclu entre la France et l'Autriche, une lecture attentive de l'Article 4 de ce traité a fait remarquer un passage dont la rédaction pourrait donner lieu à un malentendu ou, du moins, à une interprétation équivoque.

Dans ce paragraphe, qui commence par les mots: „Cette zone sera déterminée par une circonférence, il est dit: , la frontière suivra le thalweg de la rivière“ (Mincio) jusqu'à Le Gracie, s'étendra de Le Grazie en ligne droite jusqu'à , Scorzarolo, suivra le thalweg du Pô jusqu'à Luzzara.“

Selon son acception usuelle, l'expression citée ci-dessus suivra le thalweg du Pô, voudrait dire descendra le cours du fleuve. Or, comme l'endroit Luzzara est non pas en aval mais en amont du point de Scorzarolo, l'expression remontera le thalweg du Pôu au lieu de „suivra,“ semble être plus correcte et indiquer d'une manière plus positive cette partie de la nouvelle délimitation de la frontière.

Dans le but d'obvier à toute incertitude qui pourrait résulter de 1859 la rédaction adoptée dans le traité et de rétablir dans toute sa clarté le sens qui doit être attaché au passage susdit de l’Article 4, les Plénipotentiaires de France et d'Autriche sont convenus de consigner dans ce protocole l'explication précédente.

En foi de quoi, les Plénipotentiaires ont signé le présent
Protocole.
Bourqueney. Károlyi.

Des Ambrois.
Banneville.
Meysenbug.

Jocteau.

165.

30 novembre 1859. Décret du ministère des finances engageant les créanciers autrichiens du Mont Lombardo-Vénitien à présenter leurs titres de créance.

(R. G. B. 1859, Nr. 218.) Erlass des Finanzministeriums vom 30. November 1859, giltig für alle Kronländer, womit die österreichischen Gläubiger des bestandenen lombardisch-venetianischen Monte zur Anmeldung ihrer Forderungen und Vorlage der bezüglichen Papiere auf

gefordert werden. Nach Artikel VIII des zwischen Oesterreich und Frankreich, und nach Artikel VII des zwischen Oesterreich, Frankreich und Sardinien zu Zürich abgeschlossenen Friedensvertrages übernimmt die neue lombardische Regierung 3/5, und Oesterreich / von den sämmtlichen Passiven des bestandenen lombardisch-venetianischen Monte und der Depositencasse seines Amortisationsfondes, und es soll der von Oesterreich übernommene Antheil vorzugsweise die Forderungen der österreichischen Unterthanen begreifen. Umständliche Ausweise dieser Forderungen sind längstens binnen drei Monaten an die neue lombardische Regierung zu übergeben.

Zur Durchführung dieser durch den Friedensvertrag festgesetzten Bestimmung findet das Finanzministerium Nachstehendes zu ordnen :

1. Alle österreichischen Unterthanen, welche an den lombardischvenetianischen Monte eine bereits liquide Forderung von was immer für einer Art zu stellen haben, sind verpflichtet, diese Forderung längstens bis 15. Jänner 1860 anzumelden, und das die Forderung beweisende Document (die Cartelle, Obligation, ämtliche Abschrift des Cautionserlagscheines) vorzulegen. II. Recueil.

19

ver

1859 Von dieser Verpflichtung sind die österreichischen Unterthanen

selbst dann nicht enthoben, wenn die Verzinsung und Rückzahlung ihrer Forderung auf einen ausser Oesterreich gelegenen Platz überwiesen, oder wenn das Forderungsdocument gerichtlich hinterlegt ist.

2. Wer seine Forderung binnen der $. 1 festgesetzten Frist nicht anmeldet, kann nicht verlangen, dass dieselbe als ein Bestandtheil der venetianischen Landesschuld behandelt werde, und kann sich in der Regel nur an die neue lombardische Regierung wenden. Nur insoferne, als die rechtzeitig angemeldeten Forderungen, der Gesammtschuld des bestandenen lombardisch-renetianischen Monte nicht erreichen, und als die hierdurch nothwendig gewordene Ausgleichung mit der neuen lombardischen Regierung noch nicht eingeleitet worden ist, wird eine später angemeldete Forderung die den Umständen angemessene Berücksichtigung finden.

3. Die Anmeldung kann mündlich und entweder bei der Universal-Staatsschuldencasse in Wien oder bei der Landeshauptcasse Landescasse) in Prag, Brünn, Troppau, Krakau, Lemberg, Czernowitz, Hermannstadt, Agram, Temesvár, Ofen, Pressburg, Oedenburg, Grosswardein, Kaschau, Triest, Venedig, Zara, Laibach, Klagenfurt, Graz, Innsbruck, Salzburg und Linz geschehen.

4. Bei der Anmeldung sind auch die Documente, welche die Forderungen nachweisen, mit einem zweifachen, ungestempelten, genau nach dem unten folgenden Muster verfassten Verzeichnisse zu übergeben. Beruht die Forderung auf einer auf Ueberbringer lautenden Obligation, so ist nur diese, nicht auch die dazu gehörigen Coupons zu verzeichnen und zu übergeben.

5. Ein Exemplar des überreichten Verzeichnisses wird der Partei mit der Unterschrift der beiden Oberbeamten der Casse und mit dem ämtlichen Siegel versehen, anstatt eines Empfangscheines, zurückgestellt.

6. Die übergebenen Documente werden, nachdem sie in das für die venetianische Landesschuld angelegte Creditsbuch eingetragen, mit der fortlaufenden Nummer dieses Creditsbuches und mittelst einer Stampiglie als eine venetianische Landesschuld bezeichnet werden, den Parteien von derjenigen Casse, bei welcher sie übergeben wurden. geuen Lebernahme des (§. 5 erwähnten Verzeichnisses wieder zurückgestellt. Die in der Zwischenzeit etwa verfallenen Renten oder Zinsen können fortan bei jener österreichischen Casse erhoben werden, bei welcher sie bisher erhoben worden sind.

Freiherr von Bruck m. p.

1859

Verzeichniss der bei der Landeshaupt- (Landes-) Casse in ....... (oder : bei der Universal-Staatsschuldencasse in Wien) von dem Unterfertigten

übergebenen Effecten des lombardisch-venetianischen Monte *).

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166.

13 décembre 1859. Circulaire du ministère I. R. de la guerre concernant l'exécution de certains Articles du traité de paix de Zurich du 10 novembre 1859, ayant trait à l'administration militaire.

(A. V. B. 1859, Nr. 188.) Circularverordnung vom 13. December 1859, betreffs Durchführung einiger Artikel der Friedenstractate von Zürich vom 10. November 1859 in den die Militär-Justizadministration be

treffenden Punkten. Zur Durchführung einiger in den Friedensverträgen von Zürich vom 10. November 1859 zwischen Oesterreich und Frankreich, dann zwischen Oesterreich, Frankreich und Sardinien enthaltenen Stipulationen (Reichs - Gesetz - Blatt LIX. Stück, und hierortige Circularverordnung vom 9. December 1859, ad Präsidiale Nr. 3972), findet das Armee - Obercommando nachträglich zu den beziiglich der Forderungen österreichischer Gläubiger an den bestandenen Monte lombardo - veneto mittelst der hierortigen Circularverordnung vom

*) Auf einem Exemplare des Verzeichnisses sind noch die Worte beizu

welche gegen Rückstellung dieses Verzeichnisses wieder ausgefolgt werden“.

setzen:

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VIII
VII

X und XII

zu

1859 10. December 1859, Abtheilung 4, Nr. 2594, im Grunde der Friedensartikel bereits getroffenen Verfügungen Folgendes zu bestimmen: 1. Zu den Artikeln

IX und XII

In Ansehung dieser, das in öffentlichen Cassen erliegende Vermögen und die Vermögensfreizügigkeit betreffenden Artikel, wird mit Vebergehung der Cautionen aus, mit dem Militärärar abgeschlossenen Contracten und der sonstigen aus diesem oder anderen Titeln der Militäradministration erliegenden Gelder, worüber die Verfügung abgesondert getroffen wird, bestimmt, dass, insoferne es sich laut dieser Artikel um ein bei einem Militärgerichte depositirtes Vermögen solcher Personen oder Corporationen handelt, denen es freigestellt ist, ihr bewegliches Vermögen nach den abgetretenen Gebietstheilen mitzunehmen, hierbei nicht von Amtswegen zu verfahren, sondern das Ansuchen der Parteien abzuwarten, dann aber denselben bei der gelieferten Nachweisung der erlangten königlich sardinischen Staatsbürgerschaft der thunliche Vorschub leisten ist.

2. Ein gleiches Verfahren ist auch in Ansehung der Heiratscautionen solcher Individuen zu beobachten, welche als nunmehr sardinische Unterthanen der Cautionspflicht enthoben sind, und den österreichischen Officierscharakter nicht mehr besitzen.

In Betreff solcher Heiratscautionsleger oder Nutzniesser jedoch, welche, obgleich sie sardinische Unterthanen geworden sind, den österreichischen Officierscharakter nicht verloren haben, ist, wenn dieselben um Erfolglassung der Heiratscaution einschreiten, die Entscheidung des Armee-Obercommando einzuholen.

3. In Ansehung derjenigen Individuen, welche bis zum Ablauf der, in dem Artikel II stipulirten Fristen sich um die Ausfolgung ibres depositirten Vermögens nicht gemeldet haben, jedoch erwiesenermassen nach den abgetretenen lombardischen Gebietstheilen oder sonst dem Königreiche Sardinien zuständig, sich daselbst aufhalten, oder unbekannten Aufenthaltes sind, hat sohin eine Edictalvorladung zur Behebung ihres Vermögens binnen einer zu bestimmenden angemessenen Frist mit dem Beifügen zu erfolgen, dass dasselbe sonst an ihre neue zuständige Behörde abgegeben werden würde, was nach fruchtloser Verstreichung der anberaumten Edictalfrist auch sohin unter Anschluss der das Vermögen nachweisenden Documente zu geschehen hat.

4. Pupillar- und Curatelsgelder sardinisch gewordener Pupillen and Curanden aber sind unter Anschluss der betreffenden Vermögens. documente und Namhaftmachung der Vormünder und Curatoren, ohne ein Ansuchen der letzteren oder der neuen Obervormundschaftsund Curatelsbehörde abzuwarten, von Amtswegen an die neuen zuständigen ausländischen Behörden zu übertragen.

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