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Beilage E.

Uebersicht der sämmtlichen fürstlich - leyenschen Berißungen auf dem linten Rheinufer, nebst dem Enthalt deren jährlichen Ertrags, der wirklichen Zahl der Seelen und

Ortschaften.

ten,

1.

Ort. Jährlider Ertrag

Seelens

roafo zur Zeit des frana Auf dem linken Rheinufer.

jahl.

sör. Sequesters. Unter eigener Landeshoheit.

fl.

|kr./pf. Die Herrschaft Bliescastell einschließ

lich der Herrschaft Medeld-
heim

38 11,104
Mündweiler

7| 1,461 Oberkirchen

26,992|45| 1

5 746 Otterbach

2 395
udendorff

3 1,361 19,425 16
Bürweiler einschließlich der
Renten im Elsaß, nebst dem
Hofgut Modenbach.

3 1,827 15,799 24 Leiningen

4 1,204, 3,593139 Saffig mit gemeinschaftlis cher Jurisdiction zu Collen: born und Eppenburg

11 607 12,562 25 63 18,705 178,373 29 1

II.

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Freiadeliche Renten und Gefälle in

auswärtigen Territoriis. Die Kellerei Uhrenfeld auf dem lin:

Ben Rheinufer liegende Güter

Berncaftel .
Gondorff
Coblenz
Golln
Mainz
Oberwesel

Gommern, mit gemein:
'chaftlicher Jurisdiction in 3
Ortschaften

Trier, einschließlich der unter französischer Hobeit be:

findlichen Renten in Saargau Jährlicher Zinsen Verlust an verlor:

nen Rückständen, besag der
vorliegenden Rechnung

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.

2,750 Suma |248,78134 1

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des

Wiener Son.g.refic s.

23. Seft.

· XV.

N O te des fürftlich leyenschen Herrn Bevollmächtigten, enthaltend die Bitte um Aufhebung des auf die fürsts lich - leyenschen Besitungen gelegten Sequesters;

datirt Wien den 27. Oct. 1814. Les Puissances alliées ont frappé de séquestre les propriétés de M. le Prince de la Leyen en Allemagne.

Quoiqu'il fournissoit son contingent dans les troupes de Bade, cette mesure a 'eu lieu et n'a point été changée.

Le Prince de la Leyen ne connoît aucun motif de cette disposition.

Le soussigné, son chargé d'affaires, a donc l'honneur de supplier son Excellence, Monsieur le Baron de Stein, ministre d'état de Sa Majesté l'Empereur de toutes les Russies, de bien vouloir faire ordonner, que le séquestre soit levé, et que le Prince de la Leyen soit rétabli dans la libre jouissance de ses biens,

Le soussigné prie son Excellence d'agréer l'assurance de son très - profond respect. Vienne, le 27 octobre 1814.

de Borsch, Chargé d'affaires de S. A.

le Prince de la Leyen.

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XVI.

Dentichrift des fürstlich-leyenschen Herrn Bevollmächtigten, bes treffend die Zurůdgabe der freien Verwaltung der fürstlich-leyenschen Güter; datirt Wien den

22. März 1815. Als die glorreichen Waffen der hohen verbündeten Mächte die teutschen Provinzen von der französischen Herrschaft befreiten, wurden die såmmtlichen Bes fißungen des Fürsten von der Leyen, im Namen hóchstgedachter Mächte mit Sequefter belegt, und der Herr Graf Franz Erwein von Schönborn zum 40ministrator derselben bestellt.

Unerachtet der Herr Fürst schon im October v. I. theils bei den Minifterien der hohen verbündeten Mächte, theils bei dem obersten VerwaltungsDepartement der sequestrirten Länder, die aufhebung dieses Sequesters nachsuchte: so gelang es ihm bisher jedoch nicht, solche zu erlangen, indem der Chef jenes Departements, der russisch - kaiserliche Staatsminister Baron von Stein in der hier sub Lit. A. anliegenden Antwort bloß åusserte:

Die Zurückgabe der Verwaltung der fürstlich - leyenschen Güter, unter Aufhebung des bisherigen Se: questers, kónne zwar keinem Bedenken unterworfen seyn, in so weit von der Ausübung der Rechte des Privat Eigenthums die Rede sey. Da je: doch auch die von dem Herrn Fürsten zuvor aus: geübte Souverainetåt zur Sprache komme; so habe er diese Angelegenheit der Entscheidung der die teutschen Verhältnisse berathenden Versammlung

überlassen. Je mehr dem Herrn Fürsten von der Leyen die freie Verwaltung feines Eigenthums am Herzen liegt, desto

dringender sieht sich der unterzeichnete Bevollmåchtigte veranlaßt, Eine hohe Congreß Commission um die angemessene Verfügung zu bitten: daß dem Herrn Fürsten von der Leyen, unter Aufhebung des bishes rigen Sequefters, die freie Administration feiner såmmtlichen Besikungen schleunigst zurüdgestellt werden moge. Wien, den 22. Merz 1815.

Gottlieb Friedrich 5. Borsch, fürstlich - leyenscher Bevollmächtigter.

Beilage Lit. A. Schreiben des Herrn Staatsministers Freiherrn von Stein, an den herzoglich-fåchsischen und fürstlich-leyenschen Herrn geheimen Rath von Borsch; datirt

Wien den 3. Dec. 1814. Ero. Hochwohlgeborn benachrichtige ich, auf Ihr gefälliges Schreiben vom 21. d. M. ergebenft, daß nach meiner Ansicht, die 3 urúdgabe der Verwaltung der fürstlich - leyenschen Güter, unter Uufhebung des bisherigen Sequefters, keinem Bedenken unterwors fen seyn kann, in so weit von der Ausübung der Rechte des Privat Eigenthums die Rede ist. Da jedoch auch die von dem Herrn Fürsten von der Leyen zuvor ausgeübte Souverainetåt zur Sprache kommt; so habe ich mich veranlaßt gefunden, diese Angelegenheit der Entscheidung ber, die teutschen Verhältnisse berathenden Bersammlung zu überlassen, und den Antrag des Herrn Grafen von Schönborn dem königlich - preussischen Staatskanzler Herrn Fürsten von Hardenberg zuzus fertigen. Bien, den 3. December 1814.

2. M. Stein.

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