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pris part aux engagemens de l'acte du Congrès, à concourir de leur côté à l'accomplissement des obligations contenues au dit Traité, qui peuvent concerner la ville libre de Francfort.

„Le présent acte d'accession est sou. mis respectueusement à lacceptation de Sa Majesté le Roi de Prusse. En foi de quoi Nous Bourguemêtre et Sénat de la ville libre de Francfort avons signé le présent acte d'accession et fait apposer le grand sceau de la ville.“

„Fait à Francfort ce 3 Décembre milhuit-cent- quinze.“

(L. S.)

„Le Bourguemêtre et Sénat de la ville libre de Francfort." (Signé) „de Humbracht.“

Nous avons accepté formellement la dite accession, en Nous engageant reciproquement envers le Bourguemêtre et Sénat de la ville libre de Francfort, à concourir de Notre côté à l'accomplissement des obligations contenues au dit Traité, qui peuvent Nous concerner.

En foi de quoi Nous avons signé et fait munir de Notre sceau royal le présent Acte d'acceptation expédié en double, pour que l'une des expéditions soit remise au dit Bourguemêtre et Sénat de la ville libre de Francfort et que l'autre soit réunie au Traité général déposé comme titre commun aux archives Impériales à Vienno.

Fait à Berlin le vingt-un Mai de l'an de grâce mil - huit-cent-seize. (L. S.) FREDERIC GỦILLAUME.

Le Prince de Hardenberg.

XXVIII.

Uebersicht der Eingaben, Forderungen und Erklärungen des påpstlichen Hofes bei dem wiener

Congreß.

Von dem Herausgeber. Es war zu erwarten, daß die römische Curie ihr Interesse, in geistlicher und weltlicher Hinsicht, bei dem Congreß nicht vernachlässigen werde. Der heilige Vater hatte zu dem Ende einen eigenen Legaten an den Congreß gesendet, den Herrn Ercole Consalvi, der heiligen römischen Kirche Cardinal, Diacon von Sans ta Agatha alla Suburra, StaatsSecretår Sr. påpstlichen Heiligkeit; einen durch Erfahrung, Einsicht und Eifer långst bewährten Diener der rdmisch-katholischen Kirche. Die Angelegenheiten des påpstlichen Hofes, was ren von zweierlei Art: weltliche und geistliche.

Beide hatte der Papst Sr. Majeftåt dem Rais fer von Deftreich dringend empfohlen, in einem eigenen Breve *), welches der CardinalLegat gleich nach seiner Ankunft überreichen mußte, und worin zugleich die Glüdwünsche des heiligen Vaters, zu *) Vergl. oben, Bd. IV, S. 314. - Dieses Breve bat

der Herausgeber, zur Einrüdung in gegenwärtige Samm-
lung, sich noch nicht verschaffen können.

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der für Destreich so günstigen Wendung der politischen Angelegenheiten, vorgetragen waren.

1.

Die weltlichen Angelegenheiten, brachte der Herr Cardinal erst in Anregung durch eine ausführliche Note vom 23. October 1814 *). Darin begehrte er, was schon vorhin, sowohl in Paris als auch in London, von ihm bei den verbundeten Mách: ten, und auch bei Frankreich, schriftlich geschehen war, alle und jede. Provinzen und Dominien zurück, welche dem heiligen Stuhl seit dem Jahr 1789 (seit dem Anfang der französischen Revolution) nach und nach waren entrissen worden; namentlich nicht nur die Marken, Ancona, Macerata und Fermo, die Herzogthümer Cammerino, Benevento und Ponte Corvo, und die Legationen Romagna, Bologna und Ferrara, die lekte mit Inbegriff des auf der linken Seite des Po gelegenen Theils derselben, sondern auch den so genannten Staat von Avignon und das Comtat Venaissin.

Avignon und Denaiffin, hatten die vers bündeten Mächte schon in dem pariser Frieden vom 30. Mai 1814 (Art. 3) Frankreich zugesichert **). Auf dem Congreß ward diese Stipulation nicht widerrufen. Die Besigungen des heiligen Stuhls in Italien, wurden demselben wieder eingeräumt;

*) Vergl. open, Bb. IV, S. 319 und 326. - Audy diese

Note hat der Herausgeber sich noch nicht verschaffen können. Aber das Wesentliche ihres Inhaltes ist aus der weiter unten angeführten Note und aus der ProtestationsUrkunde, beide vom 14. Jun. 1815, zu ersehen. Oben, Bd.I, Seft 1, S. 14.

1

aber mit Ausnahme des auf der linken Seite des Po liegenden Theils von Ferrara, welcher , nebst dem Berakyngsrecht in den festen Plåßen Ferrara und Commacchio, dem Hause Destreich überlassen ward *). Für alles dieses ward dem påpstlichen Stuhl Entfchådigung nicht gegeben.

Wider alle diese Verfügungen, so weit sie dem heiligen Stuhl nachtheilig sind, und überhaupt gegen alle der römisch-katholischen Kirche nachtheiligen Verfügungen des Congresses, protestirte der CardinalLegat feierlich, in einem eigenen Protestas tions Instrument, in forma patente, datirt vom 14. Sun. 1815 **). In einer ausführlichen Note, von demselben Tage datirt ***), regte er zugleich die Grunde der Forderungen seines Hofes, und der von ihm einges legten Rechtsverwahrung, auseinander. Er fügte auss drücklich hinzu, daß er durch seine Protestation demjenigen Beispiel genau nachkomme, welches andere, an frůs here Congresse abgeordnete, påpftliche Legaten gegeben hätten, insbesondere der an den we ftp hálischen Fries densCongreß abgesendet gewesene Fabio Chigi, Bischof von Nardo.

2.

Die geistlichen Ungelegenheiten des heiligen
Vaters, betrafen die Rechte und : Unsprüche der kas
tholischen Kirchen
Kirchen Deutschlands +).

In

*) Acte final du congrès de Vienne, art. 94, 95 et 103.
**) Es steht abgedrudt, oben Bd. IV, S. 325 ff.
***) Sie steht oben, Bd. IV, S. 319 ff.
+) So, in der Mehrzahl (Kirchen), drückte sich die rös

mische Curie allenthalben aus: ohne Zweifel, um dem
Grundías der Einheit der römifch fatholischen Kirche

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dieser Beziehung überreichte der Herr Cardinal Cons falvi dem Herrn Fürsten von Metternich eine Note, datirt vom 17. Nov. 1814. Noch hat diese Note in gegenwärtiger Sammlung nicht können ges liefert werden, und es gewinnt fast das Unsehen, daß fie absichtlich geheim gehalten werde. Inzwischen erfährt man das Wesentliche ihres Inhalts, aus einer spåtern Note desselben Herrn Cardinals vom 14. Jun. 1815, noch mehr aber aus der von demselben mit dieser Note zugleich übergebenen ProtestationsUrkunde von demselben Datum, welche beide unten, unmittelbar nach gegenwärtiger Uebersicht, gedrudt erscheinen.

In der ProtestationsUrkunde, drůdt fich der Legát über den Inhalt seiner Note vom 17. Nov. 1814 folgendermaßen aus. ,,Darin habe ich mich beschwert über alle Veränderungen, welche in den verflossenen Jahren, unter Mißbilligung wie aus öffentlichen Urkunden (publicis documentis)

nichts zu vergeben, mit welchem ihr, fatholische firs chen Teutschlands vereinbarer scheinen, als eine fathos lische Kirche Teutschlands, wie eine Gesammtheit be. trachtet. Dagegen trugen die, welche als Oratoren für diese leßte auf dem Congreß auftraten, überall fein Bedenken, fich des Ausdruc8 „katholische Kirche Teutschlands“ zu bedienen. Vergl. oben, Bd. I, Heft 2, S. 28. ff., Bd. II, S. 255 ff., Bd. IV, S. 290 ff. 295 ff. Auch der Herr GeneralVicar des Bisthum Constanz, Frhr. von Weifenberg, sprach, in feinen Eingaben auf dem Congreß, von der „teutschen Kircher und von ber „Patholischen Kirche in Teutschland." Oben, Bd. IV, S. 300, 301 u. 308. In den legten Entwürfen der teutschen BundesActe, bediente man sich zuerst des Auss druds „die fatholische Kirche in Deutschland,“ nacher der Worte: „die fatholische Kirche in den teutschen Bundesstaaten.“ Dben, Bd. II, S. 321, 476 4. 490.

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