Page images
PDF
EPUB

atque omni meliori modo, via, causa et forma, quibus pro officii mei rationi teneor ac possum, protestor, resisto et contradico; ad

quorum omnium ampliorem notitiam, apud absentes quoque et posteros adstruendam, banc protestationem manu mea subscripsi, meoque sigillo munivi, eamque in protocollum actorum hujus Congressus inseri, firmiter postulo.

Datum Vidobonae, ex aedibus apostolicao Nunciaturae, die 14. Junii anni 1815. (L. S.)

(Unterzeichnet von dem Herm CardinalLegaten Confalvi.)

XXXI.

Interims Vollmacht der ehemaligen unmittelbaren Reich Sritterschaft in Schwaben, für ihren CongreßBevolmachtigten;

datirt den 1. Sul. 1814. In Erwägung, daß in dem am 30. Mai 1814 geschlossenen Frieden ausdrücklich die Wirkungen der Tractate von 1805 und 1809 aufgehoben und ans nulirt worden sind; in Erwägung ferner, daß die Fürften des Rheinbundes in Offentlichen Urkunden diesem Bunde, folglich auch seinen Wirkungen, entsagt haben, ertheilet die freie Reich & ritterschaft in Schwaben, und deren Santone, Sr. Ers cellenz dem Kaiserl. Königl. oftreichischen wirklichen Geheimen Rath Freiherrn Joseph von Bornstein auf Weiterdingen, bei Auseinandersetung der innes ren teutschen Angelegenheiten auf dem Congresse in Mien, als ihrem resp. Delegaten die volle Gewalt, in allen dienlichen Vorkommenheiten, sowohl im

Deffentlichen, als privatim, ihr Beftes zu vertreten und ihre durch den Frieden von 1805 und 1809 und die rheinische Bundesucte gewaltsam entrissene Rechte, Freiheiten, Immunitäten und Obfervantien zu reclamiren, vordersamft aber darauf anzutragen, daß ihr unter dem Kaiserlichen Schute ein Provisorium allergnådigst bewils liget werden möge.

Da die schwäbische Reichsritterschaft aber fich zur Zeit noch unter fremder Oberherrlichkeit und Souveraines tåt befindet, und es für alle, so wie für hierzu erbetene Ausschüsse gefährlich feyn dürfte, diese Urkunde in legas ler Form zu unterzeichnen, so verpflichtet man sich aber, Sr. Excellenz dem R. R. óstreichischen wirklichen Geheis men Rath Freiherrn von Hornstein auf Weiterdingen, bei adelicher Ehre und Treue, fo bald Sicherheit der Personen und des Eigenthums eintritt, eine feierliche Urkunde mit den nöthigen NamensUnterschriften auszus stellen. So geschehen den 1. Suly 1814.

Von der freien unmittelbaren
Reich Sritterschaft in Sow as

ben erbetene Mitglieder.
(L. 8.) Mar Freiherr von Dw auf Mos

chendorf. (L. S.) Ernst Wilhelm Freiherr von Stos

zingen. (L. S.) Joseph Unton Freiherr von uim

auf Erbach ac.

A. t. óftr. Kammerherr. (L. 8.) Carl Graf zu Wetsperg, Reis

tenau, Primair und Langenstein,

S. R. Oftr. Kammerherr.

XXXII.

Vollm a dh t eines Ausschusses der ehemaligen unmittelbaren Reich as ritterschaft in Franken, für ihren Congress Bevollmächtigten; datirt Würzburg ben

4. Sept. 1814. Der Endes gesepte Husschuß eines Sheils des zur Wiederherstellung seiner Rechte und Erzielung einer bessern Lage, vereinigten teutschen Reich 3 Adels bevollmächtiget den Hochwohlgebohrnen Friederich von Zobel zu Gibelstadt, Darstatt 26., die zum Theile nas mentlich hier aufgeführten, aber auch ungenannt, zu einem Zwede verbundenen adelichen frånfischen Familien, bei dem bevorstehenden Congresse zu Wien ihrer Interessen und Wünsche wegen zu vertreten, als :

des Grafen von Rotenban; der Freifrau V. Wollwarth; der Freiherren von Guttenberg; von Bibra; von Ihủngen; von Gros; von Bobel; von Druche B; von Speth; von Rotenhan; v. Stein; von Fuchs; von der Iann; v. Gebsattel; v. Hutten; v. Crails: heim; v. Eglofftein; v. Wolffsteel; v. I ms hof; o, Greiffenelau; v. Habermann; von Bodek; von Würzburg; V. Zurhein; von

Schaumberg; v. Stauffenberg; s. w. s. w. Urkundlich dessen haben die gesammten Mitglieder gedachten Ausschusses unter Vordrůdung ihrer ans gebohrnen FamilienSiegel, diese Vollmacht naments lich vollzogen. So geschehen Würzburg den 4. Sept. 1814.

(L. S.)
(L. S.)

(L. S.)

Franz Freiherr von Hutten.
Freiherr Friederich von Guttens

berg.
Freiherr Friederich Carl 1. u. zu

Guttenberg. Freiherr Ludwig von U. zu Guts tenberg, f. S. óftr. Råmmerer.

(L. S.)

XXXIII.

Voll in a ch t verschiedener, zu der ehemaligen unmittelbaren Reich se ritterschaft der Cantone Ottenwald und Craich gau gehörig gewesenen adelichen Familien, für ihren CongreßBevollmåchtigten; datirt Wirzburg den

4. Sept. 1814. Der hier zu Ende unterzeichnete Ausschuß, eines Theils des zur Wiederherstellung seiner Gerechtsame und zur Erzielung einer besseren Lage, vereinigten teuts schen Reich Udels, bevolmachtiget den Hochwohlges bohrnen Freiherrn Ludwig von Rúdt zum Collenberg, die , zum Theile namentlich hier aufgeführten, aber auch ungenannt, zu einem Werke verbundenen adelichen Ges fohlechter im Ottenwald und Craichga ue, bei dem bevorstehenden Congreß zu Wien, wegen ihrer Ins teressen und Wünsche zu vertreten, als :

die Freiherrn von Berlich ingen; von Rúdt; V. Selmftatt; 6. Benningen; von Gems mingen; von Menzingen; von Göler; von

Sturmfeder; f. w. s. w. Urkundlich dessen haben die Mitglieder dieses Auss schusses, gegenwärtige Bollmacht, namentlich und unter Borbrúdung ihrer angebohrnen FamilienSiegel, vollzogen. Gegeben Würzburg den 4. Sept. 1814.

E. Zobel v. 2. (L. S.) (L. S.) Franz Freiherr von Hutten. (L. S.) Freiherr Friederich von Guttens

berg. (L. S.) Freiherr Friederich Carl von und

zu Guttenberg. (L. S.) Freiherr Ludwig von und zu Guts

tenberg, St. R. óftr. Kammerer.

XXXIV.

Vollmacht eines Theils der Mitglieder der ehemaligen unmittelbaren Reich sritterschaft in der Wetterau und

am Rheinstrom, für ihren Congreß-Bes
volmachtigten; datirt Frankfurt den

17. Jul. 1814. Wir unterzeichnete Mitglieder der ehemaligen freien Reich Britterschaft in

in der Wetterau und am Rheinstrom, ermächtigen unser Mitglied, den K. R. General Major und Ritter des Mariens SheresienOrdens, Herrn Grafen von Degenfeld Hochgebohrnen, bei dem bevorstehenden Congreß zu Wien den allerhöchsten Verbündeten unsere vertrauenss volle Bitte vorzutragen unter dem Schuß der fünfs tigen Verfassung, welche das gemeine Vaterland mit Sutrauen und Ruhe von der Weisheit der Vereinten Monarchen erwartet, bei denjenigen Rechten geschüßt und in deren Genuß wieder eingesept zu werden, welche zu Erhaltung der adelichen Familien selbst

« PreviousContinue »