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Vermoge der Bentritts : Akte der Tagfaßung der Schweizerischen Eidgenoßenschaft zu Zürich, vom 27sten May 1815, auf welche die wirkliche Ueber: gabe des Bisthums Basel durch das General Gou: vernement der hohen verbündeten Mächte in die Hånde der Schweizerischen Eidgenoßenschaft statt fand, haben einerseits die Hochwohlgebohrnen Gnådigen Herren Shultheiß und Kleiner Rath der Stadt und Republit Bern, dazu mit Vollmachten des souverainen Rathes versehen, zu Commissarien für den Canton Bern ernannt: die Herren

Abraham Friedrich von Mutach, Staats: rath, und Canzler der Akademie.

David Rudolf von Fellenberg, Staats; rath, Präsident des obersten Ehegerichts.

Carl Rudolf von Kirchberger von Roll, gewesener Staatsrath.

Gottlieb von Jenner, gewesener Staats: rath, Oberamtmann zu Interlacken.

Emanuel Ludwig von Dugsburger, des souverainen Rathes, und gewesener Oberamtmann zu Nydau.

Ludwig von Haller, des souverainen Rathes, und Professor der Staatswissenschaften.

Albrecht Friedrich von May, von Schadau, des souverainen Rathes, Lehens: Commissarius.

Andrer:

le cano

En vertu de l'acte d'accession de la Diète de la Confédération suisse, assemblée à Zuric en date du 27 Mai 1815, suivi de la remise effective de l'Evêché de Bale

par

le

gouvernement général des hautes puissances alliées entre les mains de la Confédération suisse, LL. EE. du Petit-Conseil de la Ville et Rés publique de Berne d'une part, investies à cet effet des pleins - pouvoirs du Conseil Souverain, ont nommé Commissaires

pour ton de Berne, Messieurs :

ABRAHAM FRÉDÉRIC DE MUTACH, Conseiller d'État et Chancelier de l'Académie;

David RODOLPHE DE FELLENBERG, Conseiller d'État, Président du Tribunal matrimonial suprême;

CHARLES RODOLPHE DE KIRCHBERGER de Rolle, ancien Conseiller d'Etat; AMÉDÉ

JENNER,

ancien Conseiller d'État, Baillif à Interlacken;

EMANUEL LOUIS D'OUGSBURGER, du Conseil Souverain et ancien Baillif de Nydau;

DE

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'CAARLES LOUIS DE HALLER, du Conseil Souverain, Professeur des sciences politiques;

ALBERT FRÉDÉRIC DE MAY de Schadau, du Conseil Souverain, Commissaire-général.

Andrerseits hat der Direktorial: Canton Zürich, zu Deputirten für das Bisthum Basel ernannt: die Herren

Urfan Joseph Conrad, Freyherr von Billieux, Statthalter des General: Commißariats der Eidgenoßenschaft im Bisthum Basel, gewe: sener Staabsoffizier in den Garden Sr. Allerchristl. Majestát von Frankreich.

Peter Joreph Gerlach Arnouf, Mener der Stadt Pruntrut, und Rath am Gerichte dieser Stadt.

Anton von Grandvillers, Meyer der Stadt Delsperg, schweizerischer Obrist: Lieutenant, Ritter des Militair: Ordens des Heil. Ludwigs.

Jakob Gobat, gewesener Meyer und Notar zu Cremine, Friedensrichter und Präsident des erst: instanzlichen Gerichtes des Distrikts Münsterthal.

Johann Heinrich Belrichard, Meyer und Notar zu Courtlarn, gewesener Hauptmann in Königl. Preußischen Diensten.

Jakob Georg Chiffelle, Präsident des Rathes der Stadt Neuenstadt.

Friedrich Heilmann, von Piel, Mitglied der vom großen und kleinen Rath dieser Stadt er: nennten Regierungs: Commißion.

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D'autre

part,

le canton directeur de Zuric a nommé députés pour l'Évêché de Bâle, Messieurs :

URSANNE JOSEPH CONRAD, Baron de BILLIEUX, Lieutenant du Commissariat-général de la Confédération dans l'Évêché de Bâle, ancien Oficier-Major aux gardes de S. M. T. C.

PIERRE JOSEPH GERLACH ARNOUX, Maire de la ville de Porentrui et Conseiller au Tribunal d'instance de la même ville.

ANTOINE DE GRAND VILLERS, Maire de la ville de Delémont, Lieutenant-Colonel Suisse, Chevalier de l'ordre militaire de St. Louis.

JACOB Gobat, ancien Maire et Notaire de Cremine, Juge de paix et Président du Tribunal de première instance du district de la Prévôté de Moûtier-Grandval.

JEAN HENRI BELRICHARD, Maire et Notaire de Courtelary, ancien Capitaine au service de Prusse.

JACOB GEORGE CHIFFELLE, Président du Conseil de la ville de Neuveville.

FRÉDÉRIC HEILMANN, de Bienne, Membre de la Commission de Régence nommée par

le Grand- et Petit-Conseil de la dite ville.

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Nachdem nun dieselben sich am 3ten November 1815. in Biel versammelt haben, um die Verei: nigungs: Urkunde zwischen dem Canton Bern und dem Bisthum Basel abzuschließen, so sind sie, von gleicher Gesinnung belebt, die Vereinigung beyder Lånder in ein gemeinsames Vaterland auf Feste Grundlagen zu stůken und zur wechselseitigen Zus friedenheit zu bewerkstelligen, in weiterer Entwick: lung der in der Erklärung des Wiener: Congreßes bestimmten Grundråke, unter Vorbehalt der Ratis fikation, über folgende Artikel übereingekommen:

Art. I.

Die römisch-katholische Religion wird gewähr: leistet, um in ihrem jeßigen Zustand gehandhabet, und in allen Gemeinden des Bisthums Basel, wo sie gegenwärtig besteht, als öffentlicher Gottesdienst fren ausgeübt zu werden. Der Diocesan : Bischof und die Pfarrer werden ungestört ihre ganze geist: liche Gerichtsbarkeit, nach den allgemein angenom: menen staatsrechtlichen Verhältnissen zwischen der westlichen und geistlichen Macht, genießen; sie werden ebenfalls ohne Hinderniß ihre Amtsverrich: tungen erfüllen, namentlich der Bischof seine bischof: lichen Visitationen, und alle Katholischen ihre Re: ligions: Handlungen,

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