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Sr. Majeståt des Königs von Sardinien), damit diese Gebietstheile mit dem Kanton Genf vereinigt werden, unter Borbehalt einer genauern Grenzaus: markung, welche durch gegenseitige Commissarien, vorzüglich oberhalb Veiry und auf dem Berge Sa: leve, vorzunehmen ift. In allen Ortschaften und Låndereyen, welche innerhalb der bezeichneten Grenzen liegen, verzichten Se. Majeståt für fich und ihre Nachfolger für alle zukünftigen Zeiten auf alle Souverainitåts - und andere Rechte, welche ihnen zugehören mogen, ohne Ausnahme oder Vorbehalt.

Art. II. Se. Majeståt willigen ein, daß die Verbindung zwischen dem Canton Genf und dem Wallis durch die sogenannte Simplonstraße auf gleiche Weise Statt finde, wie Frankreich solche zwischen Genf und dem Waadtlande auf der durch Versoir führen: den Straße bewilligt hat. Gleichmåßig bewilligen Se. Majestát für alle Zeiten den Genferischen Mi: lizen freyen Durchzug zwischen dem Gebiete von Genf und dem Mandement von Jussi, und alles dasjenige, was je nach den Umstånden erforderlich renn mag, um über den See auf die oberwähnte Simplonstraße zu gelangen.

Art. III.
Weil anderseits Se. Majeståt sich nicht entschlies:

de la route dite du Simplon continuant à être possédée par

Sa Majesté le Roi de Sardaigne), pour que ces pays soient réunis au canton de Genève, sauf à déterminer plus précisément la limite par des commissaires respectifs, surtout pour ce qui concerne la délimitation en dessus de Veiry et sur la montagne de Salève. Dans tous les lieux et territoires compris dans cette démarcation, Sa Majesté renonce pour elle et ses successeurs à perpétuité, à tous droits de souveraineté et autres qui peuvent lui appartenir sans exceptions ni réserves.

Art. II. Sa Majesté accorde la communication entre le canton de Genève et le Valais

par

la route dite du Simplon de la même manière que la France l'a accordée entre Genève et le

pays

de Vaud, par la route qui passe par Versoix. Sa Majesté accorde de même en tout tems 'une communication libre pour les milices genevoi

entre le territoire de Genève et le mandement de Jussi, et les facilités qui pourraient être nécessaires à l'occasion our arriver par le lac à la susdite route dite du Simplon.

ses ,

Art. III.
D'autre part Sa Majesté ne pouvant se ré-

sen fönnen, zuzugeben, daß ein Theil ihres Gebiets einem Staate einverleibt werde, worin eine andere Religion herrschend ist, ohne den Einwohnern des von ihnen abzutretenden Landes Gewißheit zu vera schaffen, daß sie die freye Uebung ihrer Religion und die Fortdauer der bisherigen Mittel für die Bestreitung ihres Cultus behalten, und hinwieder auch selbst den vollen Genuß der Bürgerrechte er: halten werden, so ist verabredet worden, was folgt:

1) Die katholische Religion roll erhalten und geschükt bleiben auf gleiche Weise, wie gegen: wärtig in allen Gemeinden, welche von Sr. Ma: jeståt dem König von Sardinien abgetreten und mit dem Canton Genf vereinigt sind. ..! 2), Die gegenwärtig vorhandenen Kirchspiele , welche weder zerstůckelt noch durch die festgesekten neuen Grenzen getrennt sind, sollen in ihrem wirk: lichen Umfang erhalten und durch die gleiche Zaht Geistlicher Firchlich besorgt werden. ,,In Betreff

, der zerstückelten Theile, die zu klein wären, um ein Kirchspiel zu bilden a wird man sich an den Dio cesanbischof wenden a um, ihre Einverleibung mit

, einem andern Kirchspiel des Cantons Genf zu er: halten.

3) In eben diesen durch Se. Majestét abgetre: tenen Gemeinden sollenta: wenn die: Zahl der prote:

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soudre à consentir qu'une partie de son territoire soit réunie à un état, où la religion dominante est différente, sans procurer aui habitans du pays qu'elle cède, la certitude, qu'ils jouïront du libre exercice de leur religion, qu'ils continueront à avoir les moyens de fournir aux frais de leur culte, et à jouir eux-mêmes de la plénitude des droits de citoyens.

Il est convenu que

1. La religion catholique sera maintenue et protégée de la même manière, qu'elle l'est maintenant dans toutes les communes cédées par Sa Majesté le Roi de Sardaigne et qui seront réunies au canton de Genève.

2. Les paroisses actuelles qui ne se trouveront ni démembrées, ni séparées, par la délimitation des nouvelles frontières, conserveront leurs circonscriptions actuelles, et seront desservies par le même nombre d'ecclésiastiques, et quant aux portions démembrées qui seraient trop faibles pour constituer une paroissé, on s'adressera à l'évêque diocesain pour obtenir qu'elles soient'annexées à quelque autre paroisse du canton de Genève.

3. Dans les mêmes communes cédées par Sa Majesté, si les habitans protestans n'égalent stantischen Einwohner nicht an jene der Katholiten reicht, die Schullehrer jederzeit Katholiken seyn. Es rou feine protestantische Kirche errichtet werden, mit Ausnahme der Stadt Earrouge, die eine solche haben Fann.

4) Die Munizipalbeamten sollen jederzeit, zu zwen Drittheilen wenigstens, Katholiken renn, und insbesondere sollen von den drey Stellen des Maire und seiner Adjunkten immer zwen von Katholiken befekt reyn. Im Fall künftig die Zahl der Prote: stanten in einigen Gemeinden jener der Katholiken gleichkommen würde , roll alsdann der Grundlag der Gleichheit und der Kehrordnung, ben Bildung des Munizipalraths sowohl als der Mairie, beob: achtet werden. In diesem Fall roll jedoch immer ein Schullehrer katholisch seyn, wenn gleich ein protestantischer angestellt würde. Diese Bestim: mung soll keineswegs hindern, daß nicht protestan: tische Individuen, die in katholischen Gemeinden wohnen, in sofern sie gern wollen, eine besondere Capelle für ihren Cultus auf ihre Kosten einrichten, und hinwieder auch, auf ihre Kosten, einen pro: testantischen Schullehrer für den besondern unter: richt ihrer Kinder anstellen können. Die besteijen: den Schenkungen und frommen Stiftungen rollen i in Capital und Zinsen sowohl, als hinsichtlich auf ihre Verwaltung, unberührt bleiben, und eben ro

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