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den: Nugen; und es scheint uns, daß legteres eben so widtia, ja vielleicht nod) widtiger für einen anfbláheit den Staat fer, als ersteres. England, weldes in fo mander Rådsidt als Muster aufgestellt zu werden ders dient, hat jenen Sas hinreidend bestätigt. Durch die Ans lage einer großen Menge Sanáte und neuer landwege, fo mie durch Verbefferung der alten hat dieses land den innern Berfehr zu einer Volfоmmenheit gebradt, wie dies fein anderer Staat gethan; und es leidet gewiß fois nen Zweifel, daß der innere Wohlstand der englisben Nation eben so sehr durch jene Porkehrungen, als durc die äußeren, immer g!ånzender werdenden, Handelsverbins dungen gehoben ist. Wie groß ist der Schade nicht für einen Staat, wenn die in demselben erzielten inlandia fden Waaren, wegen des besowerlichen, zum Theil uns mogliden Transports derselben, nad bequemen und vors theilhaften Märften, dein Producenten feinen angemelies nen Nettoertrag geben fónnen! Tiyat die dänisde Regierung zwar manches, zur Instandsetzung einiger

Hauptlandstraßen, po war dies doch nur ein gar geringer Theil, von dein, was eigentlich hätte gesdeben músico. Man sorgte nicht für gute Nebenwege; ja die deutschen Provinzen und Jütland haben, noch bis diesen Augenblick, bey foledtem Wetter, fast überall fauin ju paffirende lands straßen. Zoar legte die Regierung, son 1778 bis 1783, den Kanal zwisden den Herzogthümern Holstein und Schleswig an, welcber die Nordsee mit der Ditfee ver's bindet; aber diese Unternehmung wirfte wohl eigenttico mehr auf den auswärtigen Handel als auf den innern Verfehr. Die Kosten jenes Kanals beliefen sich in Ganzen auf 2,512;432 Thlr. Manche Vorschläge zur Anlegung von Kanälen, auf dem festen Lande und den großern Inseln, wurden der Regierung gemacht, aber sie

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hat es bis jeßt nicht passend gefunden, Ciwas der Art auszuführen; einige fleine unbedeutende finále ausgenoms men, die größtentheils nur zur Erfciderung des Holztransports angelegt worden sind.

Die mehrsten der dainahligen Handeléfompagnien, waren nicht gut eingerichtet, und nur den gládliden Kons junfturen, während des amerikanischen Krieges verdanfs ten sie noch ihre Existenz. Aber es ist im Allgemeinen nur dann vortheilhaft für einen Staat, einer Gesellsdaft den ausschließenden Handel auf eine Gegend zu verleihen, wenn er erst im Hufblühen ist, und jener Handelszweig erst geschaffen werden foll, tozu das Vermogen des Eins zeinen selten hinreicht. Sind diese Bedingungen nicht inehr. vorhanden, so muß ein solcher Alleinhandel natürlich sehr nadrheilig auf die Sonfurrenz wirfen, und die Monopos fiften fónnen die eingeführten Waaren zu beliebigen Preis ren ansesen, ohne Mangel an Wiatz fürdöten zu dürs fen. - So haben diese danisden compagnien einen bes sonders nachtheiligen Einfluß, auf die Verschlechterung der dänischen Sanfzettel, gehabt. Denn nur eine Kompagnie fonnte so gewagte Spekulationen unternehmen, als jene, in den leßten Jahren des amerikaniscenrieges, weide die Dauer desselben vorausseşten. Fast alle verunglúcften, bey dem unverinutheten Frieden ;, und da jene Kompagnien vorzüglich viele Gelder ron Ausiåndern hatten, fo ging, mit Bezahlung derselben, nicht allein ein großer Theit der Můnje auger landes, fondern man mußte aud Zettel zu hohem Kours abgeben, um die nithigen Summen volls. záhlig zu machen. Die danische Regierung war deshalb darauf bedacht, die grogen andelsfompagnien aufzuheben, oder fester zu gründen, und einzus@rånfen; wohl einsehend, daß der auswärtige Handel nun, da er eins

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Die am 1o. Juny 1782 oftroirte Handel 8: und. Kanalfompagnie, deren fond auf 1 Mill. Thir. bestimmt wurde, kam nicht ganz zu Stande. Die Guters effenten leisteten nicht die festgelegten Einsdůfie in den gehörigen Terminen; auch war die Kompagnie nod in feine ausgebreitete Thätigkeit gekommen. Die Regierung beschloß daher, unterm 8. Septbr. 1784, die bezahlten und ausgelieferten Aktien, gegen königl. Obligationen, für die polle Summe des Einsdusies, und mit 4 Proc. jährlicher Zinsen einzutauschen. Den Hauptgegenstand dieser Ein: richtung, die Benugung des Schleswig - Holsteinischen Sanals zum Handel und zur Gradtfahrt, glaubte man füglich der Spefulation einzelner Harbelnden überlassen zu können. Andere Zweige des Rompagniehandels, als die Glasfabrikate aus Norwegen, und der Handelsvers trieb inländischer Manufafturwaaren, wurden, durch eig. ne Direktionen, mit eingesdrånfteren Fonds, getrieben. Zum Besten der inländisden Manufafturen, besonders der Spinncregen und Linnen : Manufafturen, welche die Kompagnie ins besondere befördern sollte, wurde ein ans Tehnlicher Fond bestimmt, und unter der Benennung des fndustriefonds der Verwaltung des Defonomnie: und Kommerzfollegiums übertragen. Aus diesem Fond erhielten die Fabrikanten Anleihen, gegen sehr måßige Zins ren und eine geringe jährliche Kapitalrůckzahlung; indem fie von der angeliehenen Summe jährlich 4 Proc. gaben, worunter Zinsen und Kapitalbetrag begriffen. Nach a cht und zwanzig Fahren war, auf solche Art, das Kapital abbezahlt; Yo daß der Fond nicht einmahl udllig i Proc. jåfrliger Zinsen bekam.

1782 bildete sich aus in Glückstadt eine Handels fompagnie , zunächst für die Kanalfahrt bestimmt; welche eine Oitroi auf dreifig Jahre, unterm 1. August 1782 erhielt. Ihr Fond bestand aus 2000 Aftien à 100 Thlr.; aber im Jahre 1784 wurde auch sie wieder aufgehoben, da fie feine Geschäfte machte.

Eine andere Handelsgesellschaft, die W eftindifde Stompagnie, welde im Jahre 1778 auf fünf und iw anzig Jahre oftroict war, und deren ursprünglider fond aus 500000 Thlr. in 5000 Aftien bestand, hatte während des Kriegs sehr viel Glück gehabt. Nachdem die uftionairs, in einem Jahre, 50 Proc. Ausbeute befommen, wurden die Afrien, durch eine fönigl. Verordnung, auf 300 Thlr. vergrößert; die Dividende der Aktien stieg, im folgenden Jahr, auf 100 Thlr., und die Artien wurden julegt für 900 Thfr. verfauft. Uber nad dem Frieden gerieth die Kompagnie in eine sehr mißlide lage ; 1783 fieten die Afrien auf 150 Thlr., und die Interffenten mußten es als eine Wohlthat ansehen, für ihre Afrien, zufolge einzr fönigl. Resolution, vom 7. Decbr. 1785, tos nigl. Obligationen von 260 Thlr. mit 4 Proc. jährlicher Zinjen zu erhalten. Die Effetten dieser Gesellschaft liegen sich jedoc nicht so leicht realifiren. Deshalb und um die fånigl. Kasse vor Berlust, boy Uebernahine der Kompagnie, zu sichern, wurden die angefangenen Unternehmungen becndigt; und nacher, mit den bereiten Seldern, ein Hans del mit Kaffee im Großen, jedoch ohne monopolisde Ges rechtsame, betrieben.

Die dierte, in jenen Zeiten geftiftete, Sandefsfoms pagnie, die Oltreeird: Guineirde, hatte nad ihrer Detroi bom 5. Jul. 1781, die auf Oregtig Jahre lautete, unter andern wichtigen Handeløjweigen, auch das

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ausschließliche Handelsrecht, auf die dänischen Belitungen in Guinea, und, die damit verbundie Persorgung der das nisch s westindischen Inseln mit Negersfiaven. Sbr Fond bestand aus 3 Mill. Thlr., in 30,000 Uftien à 100 Thle Die Afrien stiegen bald um 50 bis 60 Proc.; da die ersten Dividenden rebi bedeutend waren. Aber der Versaillir. Friedenschluß gab diesem Handel einen Todesstoß; und die Aftionairs mußten sich glädlich dåßen, daß der Kos nig, vermoge einer Resolution vom 9. Decor. 1785, die ursprånglig) auf 100 Thlr. gelegten Aktien, gegen Obligas tionen von 75 Thlr., mit 4 Proc. jährlichen Zinsen, eins idste. Im folgenden Jahre überließ der König diesen Handel einem Kopenhagner Hause. Durch eine neue Vers ordnung, vom 5. Novbr. '1792, wurde endlich dieser Hans del, nach den dånisden Etablissements in Guinea , freya gegeben.

Es blieb noch eine Handelsgesellschaft nach, nåmlich die asiatisde Kompagnie, Sie ward zuerst 1732 auf vierzig Jahre oftroirt, und erhielt 1772 eine neue Oftroi auf zwanzig Jahre. Die vorher geringe Zahl von Uftien wurde 1777 auf 4800, jede zu 500 Thlr., vers inehrt; so daß der Fonds 2,400,000 Thlr. ausmachte. Durch den Umfang ihres Handels, besonders durch den Uleinhandel auf China, besaß sie immer einen großen ins Bern Wohlstand. Fedoch war auch sie, hinsichtlich der Dividende, bedeutenden Abwechslungen untermorfen. Ihre Aktien, welche, gegen das Ende des ameritanischen Krieges, auf 18 bis 1900 Thlr. gestiegen waren, fielen nach dem Frieden unter 500 Tylr.; jedoch hoben sie sich in der Folge wieder, auf ihren ursprünglichen Werth, und Die Firteressenten genossen immer einer angemessenen Auss beuie. Die Regierung nahm deshalb keinen Unstand, dies

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