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Schriften

des

Vereins für Socialpolitik.

I.

Bur Reform

des

Actiengesellschaftswesens.

Vincit
Tiritas

Leipzig,
Verlag von Dunder & Humblot.

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Das Recht der Uebersegung, wie alle anderen Rechte für das Ganze wie für die einzelnen Theile vorbehalten von der

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1. Ob

Inhalt.

Das Actiengesellschaftswesen.
Insbesondere:

A. Allgemeine Puukte: 1. Welche etwaigen Mißstände haben sich neuerdings, namentlich seit 1870 in Deutschland

a. bei der Gründung und Errichtung,

b. bei der Geschäftsführung der Actiengesellschaften im Allgemeinen oder bei einzelnen besonderen Arten

gezeigt? 2. Wie hat sich die bestehende Geseßgebung (Handelsgeseßgebung, Geseß vom 11. Juni 1870) bewährt?

Ist eine Revision dieser Geseßgebung nothwendig und in welchen Punkten? soll bei dieser Revision das Prinzip der begrenzten Haftbarkeit oder wenigstens die Ausdehnung der Haftung des Zeichners auf 100%, eingeführt werden?

B. Einzelne Punkte: 1. Bedarf der Grundsatz der Deffentlichkeit einer präciseren geseßlichen Bes

stimmung als bisher? 2. Sollen die geseblichen Vorschriften über die Verantwortlichkeit der Organe

der Actiengesellschaften, insbesondere der Direction (Vorstand), des Aufsichtsraths (Verwaltungs-Rathes), der Rechnungsrevisoren, strenger gefaßt, und

auch die Verantwortlichkeit der Gründer gesetlich näher bestimmt werden? 3. Soll außer der Controle des Publicums (Actionäre, Gläubiger) eine weitere

Controle durch den Staat und welcher Art (Controlämter, oder im einzelnen

Fall beauftragte Behörden) eingeführt werden? 4. Bedarf die Organisation der Leitung und Verwaltung der Actiengesellschaften

einer veränderten Regelung, event. auch durch die Geseßgebung? 5. Welche einzelne Bestimmungen des Handelsgesezbuches und Gesekes vom

11. Juni 1870 verlangen eine Abänderung, auch wenn das Prinzip der begrenzten Haftbarkeit bestehen bleibt?

Begutachtet von

H. Wiener
Dr. Goldichmidt
Dr. Behrend

Seite

1 29 37

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