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Ardi v

für

Geschichte des Deutschen Buchhandels.

þerausgegeben

von

der Historischen Commission

des

Börsenvereins der Deutschen Buchhändler.

VIII.

Leipzig,
Verlag des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler.

1883.

Drud von B. 6. Teubner in Leipzig.

Inhalt.

Seite

1

11

22

28

49

62 63

.

Vierter Bericht an die Historische Commission des Börsenvereins der

Deutschen Buchhändler. Von Friedrich Kapp. .
Samuel Apiarius, der älteste Buchdruder Solothurns (1565-1566). Von

Franz Jos. Schiffmann.
Ein Buchdruđerstrike zu Frankfurt a. M. im Jahre 1597. Von Heinr.

Pallmann
Weiteres über die Anfänge des Leipziger Meßkatalogs. Don Albrecht

Mirchhoff..
Zur älteren Geschichte der tursächsischen Privilegien gegen Nachdruc

(und der sächsischen Censur). 3 weiter Beitrag. Bon Albrecht

Kirchhoff..
Zur ältesten Geschichte des Leipziger Zeitungswesens. Von Albrecht

Kirchhoff...
Lesefrüchte aus den Acten der furf. sächsischen Bücher-Commission zu

Leipzig. Von Albrecht Kirchhoff.

1. Zu den Gewerbestreitigkeiten
2. Eine Zeitstimme aus dem 17. Jahrhundert über die schlechte

Bücherausstattung
3. „Lauter und Unlauter“ .
4. Die verunglüdte Bücher-Tare von 1666.
5. ,,Durchseher".
6. „Pro novitates
7. Der Verleger wird sich in der Messe melden.
8. Kleinbuchhandel und Colportage in Leipzig an der Wende des

17. Jahrhunderts .
9. Die valtung der theologischen Facultät zu Leipzig als Censur-

behörde
10. Die Leipziger Neujahrsmesse
11. Aus der Zeit des Niedergangs der Frankfurter Messe im

18. Jahrhundert.
12. Zur älteren Geschichte der Leipziger Localpresse
13. Gelehrte Engherzigkeit .

14. Buchhändlerische Courtoisie
Urkunden über die Verhältnisse des Buchhandels und der Presse in

Straßburg im 18. Jahrhundert. Mitgetheilt von Stadt-Archivar
Bruder..

66 74 76 78 79 83

85

101 109

112 118 121 122

123

Seite Mittheilungen zur inneren Geschichte des Deutschen Buchhandels von

1811–1848. I. Vereinsbildung und Vereinsthätigkeit. Von F.
Herm. Meyer . .

164 Miscellen.

Buchhändlerische Geschäftspapiere aus den Jahren 1523 bis 1530.
Von Albrecht Kirchhoff...

286 Danziger Buchhändler als Kalenderverleger im 16. Jahrhundert. Mitgetheilt von Ed. Krause . .

295 Ein gefährlicher Druckfehler. Von Albrecht Kirchhoff.

298 Beiträge zur Geschichte der österreichischen Bücherpolizei.

303 Buchhändlerische Deputirte schon im Jahre 1778. Mitgetheilt von F. Herm. Meyer ...

309 Buchhändlerbriefe von 1786 bis 1816. Veröffentlicht von Ludwig Geiger ....

311 Eine Cabinetsordre an Staatsminister von Wöllner. Mitgetheilt von F. Herm. Meyer

326 Aus den þartknoch'schen Geschäftspapieren. Mitgetheilt von G. Legerlof

328 Paul Gotthelf Kummer's Votum über die pseudo-Perthes'iche Ein:

gabe von Jubilatemesse 1811. Mitgetheilt von F. Herm. Meyer. 330 Nachtrag zu Seite 35 und 38. Von Albrecht Mirchhoff... 333

Vierter Bericht an die Historische Commission des Börsenvereins

der Deutschen Buchhändler.

Unter ergebener Bezugnahme auf meine Berichte aus den Jahren 1879, 1880 und 1881 freue ich mich, Ihnen in diesem Jahre einen größeren Fortschritt meiner Arbeit als in einem der vorhergegangenen melden zu können.

Ich habe mich, wenn auch die neue Zeit nicht außer Acht lassend, in den legten zwölf Monaten vorzugsweise mit dem ersten Jahrhundert meiner Aufgabe beschäftigt. Außer Basel, welches so ziemlich fertig gestellt ist, haben mich vorzugsweise Augsburg, Frankfurt und Köln in Anspruch genommen. Wie es bei derartigen Arbeiten gewöhnlich geht, so habe auch ich im ferneren Verlaufe meiner Studien neue Lücken und Schwierigkeiten entdeckt, so daß ich vielfach gezwungen war, alte bereits fertig gestellte Partien theilweise zu verbessern, völlig umzuarbeiten oder auch ganz zu streichen. Dadurch, daß ich durch einen, in meinem leşten Berichte dargelegten, rein äußerlichen Grund zunächst veranlaßt war, die ältere und neuere Geschichte des Buchhandels gleichzeitig in Angriff zu nehmen, habe ich einen besseren Ueberblick über das zu bearbeitende Feld gewonnen und glaube den theils spärlichen, theils reichen Stoff klarer zu beherrschen und richtiger umgränzen zu können.

Ich bin der Ansicht, daß namentlich das erste Jahrhundert verhältnißmäßig am Ausführlichsten behandelt werden muß, weil es eben die Grundlage für die Kunst und das Geschäft legt, deren Ursprung es in den verschiedenen Zweigen bestimmt nachzuweisen hat, und weil es ferner gilt, aus den vielfach einander widersprechenden Quellen ein klares Bild von dem eigentlichen Hergange der Dinge zu entwerfen. So schäßenswerthe Vorarbeiten auch für die Anfänge des Buchhandels vorhanden sind, so legen sie in ihrer großen Mehrzahl doch ein größeres Gewicht auf die antiquarische,

Urchio f. Gesch. D. Deutschen Buchh. VIII.

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