Die Handels-Politik in der Handels-Geschichte ein vortrag gehalten am 26. Januar 1850 im verein für wissenschaftliche vorträge zu Berlin

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Verlag von Wilhelm Hertz, 1850 - 26 pages

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Popular passages

Page 9 - La navigation sur le Rhin, du point où il devient navigable jusqu'à la mer, et réciproquement, sera libre, de telle sorte qu'elle ne puisse être interdite à personne; et l'on s'occupera, au futur congrès, des principes d'après lesquels on pourra régler les droits à lever par les états riverains, de la manière la plus égale et la plus favorable au commerce de toutes les nations.
Page 13 - Thätigkeit geschaffen hat, passt nicht für unsere Verhältnisse. Unsere Aerzte sind nicht so gestellt, dass sie ihre Zeit anhaltend zu derartigen Beschäftigungen hingeben können. Ueberdiess darf man doch auch wohl sagen, dass, wenn überhaupt irgend eine Sache den Behörden zufällt, diese ganz vorwiegend ihrer Fürsorge zuzuweisen ist. Die öffentliche Gesundheitspflege, oder, wie man bei uns sagt, die Sanitätspolizei hat mit der finanziellen Betrachtung der Frage wenig zu thun. Sie kann nur...
Page 24 - Dann erst, wenn dies geschehen ist, wird es möglich sein, ein entscheidendes Urtheil über die thatsächlichen Nachtheile der gegenwärtigen Zustände und über die in Folge derselben nothwendigen Maassregeln zu gewinnen. Für jetzt sind wir genöthigt, an den meisten Punkten nach allgemeinen wissenschaftlichen Voraussetzungen und nach vielfach zweifelhaften Analogien zu urtheilen.
Page 41 - Znstande aufsteigenden Wassertheile können selbst feine, im ^ festen Zustande befindliche Körper mit sich fortreissen und der Atmosphäre zuführen. Andererseits absorbirt das Wasser auch gasförmige Stoffe, während es sich von selbst versteht, dass sowohl flüssige, als feste, jedoch feinvertheilte oder an sich sehr kleine Körper ihm ohne Weiteres beigemischt werden können. Diese unreinen Stoffe sind entweder die natürlichen Auswurfsstoffe oder Abfälle der Haushaltung, oder sie entstehen...
Page 37 - Pettenkofer und Buhl die allgemeine Aufmerksamkeit sich auf diese Umstände hingelenkt, und man hat sich daran gewöhnt, in vielleicht zu einseitiger Weise das Grundwasser als die Quelle für die Entstehung der Krankheit erregenden Agentien anzusehen. Die Staats- und die Stadtverwaltung dürfen sich daher der Erwägung nicht entziehen, dass in den Zuständen des Grundwassers eine der wichtigsten Quellen der Verschlechterung der Luft gegeben ist, und wenn wir es als eine der dringlichsten Aufgaben...
Page 34 - Dagegen glauben wir darauf aufmerksam machen zu müssen, dass die Kanalisationsfrage allerdings damit im Zusammenhange steht, und dass sie, auch ganz abgesehen von der Lösung der Latrinenfrage, insofern ein ganz erhebliches sanitätspolizeiliches Interesse darbietet. Wenn nämlich ein System tief liegender Kanäle angelegt wird, in der Art, dass die Sohle der Kanäle oder gar die Kanäle in ihrer Gesammtheit in das Grundwasser eintauchen, so wird damit eine starke Drainage des Erdbodens herbeigeführt....
Page 51 - Notwendigkeit ein. Ueberdies entzieht sich derjenige Antheil der Auswurfsstoffe, welcher sich in das benachbarte Erdreich verbreitet oder gar das Grundwasser erreicht, der späteren Wirkung der Desinfectionsmittel. Es ist daher unumgänglich nöthig, dass eine" häufige Entfernung der Auswurfsstoffe aus den Wohnungen erfolge. Je schneller diese geschehen kann, um so besser. Von diesem Gesichtspunkte aus ist das Tonnensystem dem System der Gruben, das Kanalisationssystem wiederum dem Tonnensystem...
Page 38 - Zweck herangezogen werden könnten; da aber Morbilitätslisten erst seit ganz kurzer Zeit und leider ohne die genügende Unterstützung Seitens der Staatsbehörden von dem städtischen statistischen Amte veröffentlicht werden, so müssen wir uns darauf beschränken zu sagen, dass in manchen Jahren die erwähnten Krankheiten in Berlin in grosser Zahl vorkommen. Krankheiten dieser Art gehören nach dem englischen Ausdruck zu den vermeidbaren, da sie .nur dann eintreten, wenn gewisse, mit dem Aufenthalt,...
Page 27 - ... und leitend •war, sondern dass ganz andere Bedürfnisse im Vordergrund standen. Vor Allem war es die Schwierigkeit, bei den geringen Höhedifferenzen des Bodens in Berlin einen genügenden Abfluss für die Rinnsteine herzustellen, welche zur Abhülfe aufforderte. Die in den Rinnsteinen stagnirenden Flüssigkeiten zersetzten sich und verpesteten die Luft an vielen Orten, und zur Zeit grosser Regenfälle waren hinwiederum die Rinnsteine nicht ausreichend, den sich anhäufenden Wassermassen genügenden...

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