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Die Kulturtechniker werden hiebei den Zivil- vereinigt. Leere Stimmzettel werden mitgezählt. Wird ingenieuren für Kulturtechnik zugezählt. beim ersten Wahlgange die absolute Stimmenmehrheit nicht erreicht, so ist zwischen jenen zwei Vorstandsmitgliedern, welche die größte Stimmenanzahl erhalten haben, eine engere Wahl vorzunehmen. Bei Stimmen= gleichheit entscheidet in allen Fällen das Los.

Die ersten fünfzehn Mitglieder, die nach vorstehenden Grundsägen nicht ausgeschieden werden, gelten als gewählt.

Wird auf diese Weise beim ersten Wahlgange nicht die volle Anzahl der zu beseßenden Stellen erzielt, so findet eine Ergänzungswahl statt.

§ 4.

Änderung der Wahlmodalitäten.

Die in den §§ 2 und 3 festgesezten Wahlmodalitäten gelten so lange, als nicht durch die Geschäftsordnung der Vollversammlung andere Be stimmungen im Rahmen des Ingenieurkammergesetzes getroffen worden sind.

$ 5.

Ergänzung des Kammervorstandes.

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Konstituierung des Kammervorstandes. Im Falle des vorzeitigen Ausscheidens eines Wenn alle neugewählten Vorstandsmitglieder in Vorstandsmitgliedes hat für den Eintritt in den der Vollversammlung der Ingenieurkammer anwesend Kammervorstand (§ 12, Abs. 2, des Ingenieurfammer- find, findet die Konstituierung des Kammervorstandes gesezes) jener der Ersaßmänner den Vorzug. dessen und die Wahl des Präsidenten und der beiden VizeBerufskategorie im Vorstand am schwächsten vertreten präsidenten unmittelbar im Anschlusse an die Vollverist. Kommen hienach mehrere Ersaßmänner in gleichem sammlung unter Leitung des Vorsitzenden der lezteren Maße in Betracht, dann entscheidet die höhere Anzahl statt. Andernfalls beruft der bisherige Präsident oder, der bei der Wahl auf die einzelnen Ersaßmänner wenn dies nicht möglich ist, die Aufsichtsbehörde (§ 20 entfallenen Stimmen, bei gleicher Stimmenanzahl des Ingenieurkammergejeßes) die Vorstandsmitglieder das Los. zur Vornahme der Wahl ein.

Die Funktion der durch Kooptation berufenen Vorstandsmitglieder (§ 12, Abs. 3, des Ingenieur

§ 8.

kammergeseges) dauert bis zu der in der nächsten Kammergutachten über die Anrechenbarkeit der Vollversammlung vorzunehmenden Ergänzungswahl.

Der Abgang von Ersaßmännern des Vorstandes kann gleichfalls durch eine Ergänzungswahl erscht werden.

Praxis.

Zur Abgabe der gemäß § 13 des Ingenieurkammergesetzes von den Behörden einzuholenden Kammergutachten über die Anrechenbarkeit der von Ergänzungswahlen gelten für die restliche den Bewerbern um die Befugnis eines Zivilingenieurs, Funktionsdauer des Vorstandes.

§ 6.

Wahl des Kammerpräsidenten und der Vizepräsidenten.

Zivilgeometers oder behördlich autorisierten Bergbauingenieurs nachgewiesenen Praxis wird dem Kammervorstand eine Frist von 14 Tagen eingeräumt, die äußerstenfalls auf vier Wochen erstreckt werden kann.

$ 9.

Verständigung der Aufsichtsbehörde von
Sihungen und Wahlen.

Die Mitglieder des Kammervorstandes wählen außer dem Kammerpräsidenten in gesonderten Wahlgängen den ersten und den zweiten Vizepräsidenten. Der Präsident und mindestens einer der beiden Vizepräsidenten müssen ihren Geschäftssig in Wien haben. von der Einberufung der Vollversammlungen und

Die Wahlen erfolgen durch Stimmzettel. Als gewählt ist derjenige anzusehen, welcher mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich

Der Kammervorstand hat die Aufsichtsbehörde

Vorstandssitungen unter Bekanntgabe der Tagesordnung rechtzeitig zu verständigen und ihr nach Durchführung von Wahlen deren Ergebnis mitzuteilen.

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§ 2.

Busammensehung des Kammervorfandes.

Der Kammervorstand besteht aus 14 Mitgliedern und 4 Ersatzmännern.

$ 3. Wahlsektionen.

Zur Vornahme der Wahl des Kammervorstandes werden die Mitglieder der Ingenieurkammer für die Markgrafschaft Mähren in zwei nationale Wahlsektionen, eine böhmische und eine deutsche, geteilt.

Die Zugehörigkeit eines Kammermitgliedes zu der einen oder andern Wahlsektion richtet sich nach seiner Zugehörigkeit zu einem der nationalen Wahlkörper für die Reichsratswahl, solange aber seine Eintragung in eine Wählerliste für die Reichsratswahl noch nicht erfolgt ist, nach seiner Erklärung.

Die Sektionszugehörigkeit wird durch die Statthalterei in Brünn festgestellt und dem Kammervorstande mitgeteilt. Dieser hat die Mitglieder der beiden Wahlsektionen getrennt in Evidenz zu führen und jeden Zuwachs und Abgang vorzumerken.

Wahl des Kammervorfandes und der
Rechnungsreviforen.

§ 4.

Jede Wahlsektion wählt sieben Mitglieder und zwei Ersaßmänner des Kammervorstandes, weiters einen Rechnungsrevisor und dessen Ersaßmann.

Von den auf jede Wahlsektion entfallenden sieben

Vorstandsmitgliedern müssen mindestens drei ihren Geschäftssig in Brünn oder in einer angrenzenden Ortsgemeinde haben und es dürfen nicht mehr als zwei Vorstandsmitglieder derselben Kategorie der Ziviltechniker oder der Kategorie der behördlich autorisierten Bergbauingenieure angehören. Eine Ausnahme ist nur zulässig, wenn ein Mitglied mehreren Kategorien angehört (§ 6, Abs. 3).

Die beiden Ersatzmänner müssen verschiedenen Berufskategorien angehören; eine Beschränkung hinsichtlich des Geschäftssißes tritt bei ihnen nicht ein.

$ 5.

Das Wahlrecht ist persönlich auszuüben. Eine Stellvertretung oder die Einsendung von Stimmzetteln ist nicht zulässig.

Die Wahl in einer Wahlsektion seßt voraus, daß die Sektion durch mindestens ein Viertel ihrer Mitglieder in der Vollversammlung vertreten ist.

Der Vorsitzende der Vollversammlung übt sein Wahlrecht nur in jener Wahlsektion aus, welcher er angehört.

§ 6. Für die Wahlen in der Vollversammlung ist die relative Stimmenmehrheit maßgebend; bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.

berufen, wobei auf die Bestimmungen des § 4, Abs. 2 Bedacht zu nehmen ist. Die Funktion eines durch Rooptation berufenen Vorstandsmitgliedes dauert bis zu der in der nächsten Vollversammlung vorzunehmen den Ergänzungswahl.

Der Abgang von Erjaßmännern des Vorstandes

werden.

Bei der Wahl der Vorstandsmitglieder ist in folgender Weise vorzugehen. Die auf den Stimmzetteln für eine Wahlsektion namhaft gemachten wählbaren kann gleichfalls durch eine Ergänzungswahl ersezt Mitglieder werden nach der Anzahl der auf sie entfallenen gültigen Stimmen geordnet. In dieser Reihen= folge werden von der höchsten Stimmenanzahl angefangen jene Mitglieder ausgeschieden,

1. welche nicht in Brünn oder einer angrenzenden Ortsgemeinde ansässig sind, wenn ihnen vier ebensolche Mitglieder vorausgehen, oder

2. deren Berufskategorie unter ihren Vormännern schon zweimal vertreten ist.

Gehört ein Mitglied zwei oder mehreren Berufskategorien an, so scheidet es aus dem unter Bunkt 2 angeführten Grunde nur dann aus, wenn alle seine Befugnisse unter seinen Vormännern schon zweimal vertreten sind.

Die Kulturtechniker werden hiebei den Zivilingenieuren für Kulturtechnik zugezählt.

Die ersten sieben Mitglieder, die nach vorstehenden Grundsätzen nicht ausgeschieden werden, gelten als gewählt.

Wird auf diese Weise beim ersten Wahlgange nicht die volle Anzahl der zu beseßenden Stellen erzielt, so findet eine Ergänzungswahl statt.

§ 7.

Änderung der Wahlmodalitäten.

Die in den §§ 5 und 6 festgesetzten Wahlmodalitäten gelten so lange, als nicht durch die Geschäftsordnung der Vollversammlung andere Bestimmungen im Rahmen des Ingenieurkammergeseßes getroffen worden sind.

§ 8.

Ergänzung des Kammervorflandes.

Ergänzungswahlen gelten für die restliche Funktionsdauer des Vorstandes.

$ 9.

Wahl des Kammerpräsidenten und des
Vizepräsidenten.

Die Mitglieder des Kammervorstandes wählen gemeinsam durch Stimmzettel den Kammerpräsidenten und einen Vizepräsidenten in gesonderten Wahlgängen.

Der Kammerpräsident ist aus den Vorstandsmitgliedern jener Wahlsektion zu wählen, welcher der Präsident in der abgelaufenen dreijährigen Funktionsperiode nicht angehört hat. Die Wahlsektion, aus der der Präsident zum erstenmal nach Konstituierung der Kammer zu wählen ist, wird durch das Los bestimmt.

Der Vizepräsident ist aus den Vorstandsmitgliedern jener Wahlsektion zu wählen, welcher der Präsident nicht angehört.

Im übrigen ist derjenige als gewählt anzusehen, welcher mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinigt. Leere Stimmzettel werden mitgezählt. Wird beim ersten Wahlgange die absolute Stimmenmehrheit nicht erreicht, so ist zwischen jenen zwei Vorstandsmitgliedern, welche die größte Stimmenanzahl erhalten haben, eine engere Wahl vorzunehmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet in allen Fällen das Los.

Wenn der Präsident oder der Vizepräsident vor Ablauf der Funktionsperiode ausscheidet, hat der Kammervorstand, eventuell nach seiner Ergänzung (§ 8), eine Neuwahl für die restliche Dauer der Funktionsperiode vorzunehmen.

§ 10.

Konstituierung des Kammervorstandes.

Im Falle des vorzeitigen Ausscheidens eines Vorstandsmitgliedes tritt einer der beiden von der Wahlsektion des ausgeschiedenen Mitgliedes gewählten Ersaßmänner in den Kammervorstand ein. Hiebei hat jener den Vorzug, dessen Berufskategorie im Vorstand schwächer vertreten ist. Kommen hienach beide Ersatz der Vollversammlung der Ingenieurfammer anwesend Wenn alle nengewählten Vorstandsmitglieder in männer in gleichem Maße in Betracht, dann entscheidet sind, findet die Konstituierung des Kammervorstandes die höhere Anzahl der bei der Wahl auf die einzelnen und die Wahl des Präsidenten und des VizeprasiErsatzmänner entfallenen Stimmen, bei gleicher Stims denten unmittelbar im Anschlusse an die Vollversammmenanzahl das Los. lung unter Leitung des Vorsitzenden der lezteren statt. Ist kein von der Wahliektion des ausgeschiedenen Andernfalls beruft der bisherige Präsident oder, wenn Mitgliedes gewählter Erfagmann mehr vorhanden, so dies nicht möglich ist, die Aufsichtsbehörde (§ 20 des können die der gedachten Wahlsektion angehörigen Ingenieurkammergesches) die Vorstandsmitglieder zur Vorstandsmitglieder ein Mitglied durch Kooptation | Vornahme der Wahl ein.

§ 11.

§ 16. Gefchäftsordnungen.

Praxis.

Kammergutachten über die Anrechenbarkeit der

Die Geschäftsordnungen der Vollversammlung Zur Abgabe der gemäß § 13 des Ingenieur- und des Kammervorstandes sind im Wege der Statt kammergesezes von den Behörden einzuholenden halterei dem Ministerium für öffentliche Arbeiten zur Kammergutachten über die Anrechenbarkeit der von Genehmigung vorzulegen.

den Bewerbern um die Befugnis eines Zivilingenieurs, Zivilgeometers oder behördlich autorisierten Bergbauingenieurs nachgewiesenen Praxis wird dem Kammervorstand eine Frist von 14 Tagen eingeräumt, die äußerstenfalls auf vier Wochen erstreckt werden kann.

§ 12.

Verständigung der Aufsichtsbehörde von
Sikungen und Wahlen.

Der Kammervorstand hat die Aufsichtsbehörde von der Einberufung der Vollversammlungen und Vorstandssitungen unter Bekanntgabe der Tagesordnung

rechtzeitig zu verständigen und ihr nach Durchführung

von Wahlen deren Ergebnis mitzuteilen.

§ 13.

Vollzug der Befchlüsse des Kammervorstandes. Der Präsident vollzieht die Beschlüsse des Vorstandes.

Er kann jedoch den Vollzug oder die Hinausgabe eines Beschlusses verweigern, wenn er findet, daß der Beschluß gegen die bestehenden Vorschriften oder gegen die Würde der Ingenieurkammer verstößt oder daß der Vorstand damit seinen Wirkungskreis überschritten hat.

Macht der Präsident von diesem Rechte Gebrauch, so hat er die Angelegenheit unverzüglich der Aufsichtsbehörde zur Entscheidung der Frage vorzulegen, ob der Beschluß zu vollziehen sei oder nicht.

$ 14.

Vorsik im Ehrenrate.

Wenn der Kammervorstand als Ehrenrat fungiert (§ 17 des Ingenieurkammergesetzes), soll der Vorsigende womöglich derselben Wahlsektion angehören wie das Kammermitglied, gegen das die Untersuchung geführt wird.

§ 15.

Einheitlichkeit der Geschäftsführung.

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Der Kammervorstand besteht aus acht Mitgliedern und zwei Ersaßmännern.

Von den Vorstandsmitgliedern müssen mindestens Die Wahlsektionen werden nur zum Zwecke der vier ihren Geschäftsjiß in Linz oder in einer angrenzenWahlen nach Maßgabe der vorstehenden Bestimmungen den Ortsgemeinde haben. gebildet. Im übrigen ist die Beratung und Beschluß- Einer und derselben Kategorie von Ziviltechfassung in der Vollversammlung sowie die Geschäfts- nikern sowie der Kategorie der behördlich autorisierten führung des Vorstandes und der beiden Rechnungs-Bergbauingenieure dürfen nicht mehr als zwei Mitrevisoren durchwegs einheitlich. glieder des Kammervorstandes angehören. Ausnahmen

sind nur dann und insoweit zulässig, als es die unzu- | Befugnisse unter seinen Vormännern schon zweimal reichende Anzahl oder Beschung der in der Kammer vertreten sind. vertretenen Kategorien erfordern sollte oder wenn ein Kammermitglied mehreren Kategorien angehört (§ 4, Absay 3).

Die Ersagmänner müssen verschiedenen Berufskategorien angehören; eine Beschränkung hinsichtlich des Geschäftssizes tritt bei ihnen nicht ein.

§ 3.

Die Kulturtechniker werden hiebei den Zivilingenieuren für Kulturtechnik zugezählt.

Die ersten acht Mitglieder, die nach vorstehenden Grundsäßen nicht ausgeschieden werden, gelten als gewählt.

Wird auf diese Weise beim ersten Wahlgange nicht die volle Anzahl der zu besezenden Stellen erzielt, so haben die anwesenden Mitglieder eine Ergänzungswahl vorzunehmen.

§ 5.

Änderung der Wahlmodalitäten.

Zum Zwecke der Wahl ist jedem wahlberechtigten Kammermitgliede mit der schriftlichen Einladung zur betreffenden Vollversammlung ein Stimmzettel nebst einer Liste der wählbaren Mitglieder mit ihren Berufskategorien und einer Belehrung über die Gattung und Zahl der zu wählenden Funktionäre, Die in den §§ 3 und 4 festgeschten Wahlüber die Beschränkung hinsichtlich des Geschäftssizes modalitäten gelten so lange, als nicht durch die und der Berufskategorien (§ 2) und über die Vor- Geschäftsordnung der Vollversammlung andere nahme der Wahl auszufolgen. Die Stimmzettel sind Bestimmungen im Rahmen des Ingenieurkammernach den Gattungen der zu wählenden Funktionäre zu gefeßes getroffen worden sind. rubrizieren.

Die Wahl wird entweder durch persönliche Abgabe des Stimmzettels in der Vollversammlung oder durch Einsendung des Stimmzettels ausgeübt. Im lezten Falle ist der Stimmzettel in einem verschlossenen Kuvert, das mit der Fertigung und dem Amtssiegel des Wählers zu versehen ist, bis zu dem der Vollversammlung vorangehenden Tage an jene Stelle einzusenden, welche die Vollversammlung einberufen hat. Die Einsendung des Stimmzettels ist nur den nicht in Linz oder einer angrenzenden Ortsgemeinde wohnen den Kammermitgliedern gestattet.

Eine Stellvertretung bei Ausübung des Wahlrechtes ist nicht zulässig.

§ 4.

Für die Wahlen in der Vollversammlung ist die relative Stimmenmehrheit maßgebend; bei Stimmen gleichheit entscheidet das Los.

§ 6.

Ergänzung des Kammervorstandes. Im Falle des vorzeitigen Ausscheidens eines Vorstandsmitgliedes hat für den Eintritt in den Kammervorstand (§ 12, Absaß 2, des Ingenieurfammergesezes) jener der Ersaymänner den Vorzug, dessen Berufskategorie im Vorstande schwächer vertreten ist. Kommen hienach beide Ersagmänner in gleichem Maße in Betracht, dann entscheidet die höhere Anzahl der bei der Wahl auf die einzelnen Ersaymänner entfallenen Stimmen, bei gleicher Stimmenanzahl das Los.

Die Funktion der durch Kooptation berufenen Vorstandsmitglieder (§ 12, Absatz 3, des Ingenieurkammergesezes) dauert bis zu der in der nächsten Vollversammlung vorzunehmenden Ergänzungswahl.

kann gleichfalls durch eine Ergänzungswahl erseht Der Abgang von Ersatzmännern des Vorstandes

werden.

Bei der Wahl der Vorstandsmitglieder ist in Ergänzungswahlen gelten für die restliche folgender Weise vorzugehen. Die auf den Stimm-Funktionsdauer des Vorstandes. zetteln namhaft gemachten wählbaren Mitglieder werden nach der Anzahl der auf sie entfallenen gültigen Stimmen geordnet. In dieser Reihenfolge

werden fangen

§ 7.

von der höchsten Stimmenanzaht ange Wahl des Kammerpräsidenten und des Vizejene Mitglieder ausgeschieden,

1. welche nicht in Linz oder einer angrenzenden Ortsgemeinde ansässig sind, wenn ihnen vier ebensolche Mitglieder vorausgehen, oder

2. deren Berufskategorie unter ihren Vormännern schon zweimal vertreten ist.

Gehört ein Mitglied zwei oder mehreren Berufskategorien an, so scheidet es aus dem unter Punkt 2 angeführten Grunde nur dann aus, wenn alle seine

präsidenten.

Die Mitglieder des Kammervorstandes wählen. außer dem Kammerpräsidenten in gesondertem Wahlgang einen Vizepräsidenten.

Die Wahlen erfolgen durch Stimmzettel. Als gewählt ist derjenige anzusehen, welcher mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinigt. Leere Stimmzettel werden mitgezählt. Wird beim ersten Wahlgange die absolute Stimmenmehrheit nicht erreicht, so ist zwischen jenen zwei Vorstands

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